SUCCESS STORY

TCS

Anforderungen verbinden. Auslagerungen wirksam steuern.

TCS

Ein gemeinsamer Governance-Rahmen für Auslagerungen und Dienstleister

Im Projektumfeld von Tata Consultancy Services (TCS) wurde für die Deutsche Bank Gruppe ein integrierter Governance-Rahmen entwickelt. Er verband regulatorische Anforderungen, interne Kontrollen und internationale Prüfstandards mit einer einheitlichen Bewertung von Auslagerungen und Dienstleisterbeziehungen.

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Mrd. €

Jahresumsatz · Angaben aus dem Originalprojekt

Risiken im Blick

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Tsd.

Mitarbeitende · Angaben aus dem Originalprojekt

Integrierte Steuerung

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Auslagerungen steuern

Anforderungen, Risiken, Kontrollen und Verantwortlichkeiten in einem gemeinsamen Rahmen verbinden.

Vorausschauende Ausrichtung

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01 · ZIELBILD

Projektziel

Ziel war ein konzernweit nutzbarer Governance-Rahmen für bestehende und neue Auslagerungen. Er sollte die jeweils relevanten regulatorischen Vorgaben mit internen Kontrollen und internationalen Prüfstandards verbinden und eine konsistente Steuerung von Dienstleisterbeziehungen ermöglichen.

Wesentlich war eine gemeinsame Bewertungslogik, die über einzelne Bereiche hinaus anwendbar bleibt. Unterschiedliche Anforderungen sollten nachvollziehbar miteinander verbunden werden, statt voneinander getrennte Prüfprozesse zu erzeugen.

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02 · UMSETZUNG

Lösungen

  • Ein einheitliches Risikoanalyseverfahren für bestehende und neue Dienstleisterbeziehungen entwickeln.
  • Wesentliche Auslagerungen in einem gemeinsamen Governance-Rahmen steuern.
  • Interne Prüfungen, Service Reviews und internationale Kontrollstandards integrieren.
  • Nationale und internationale Anforderungen in einer konsistenten Bewertungslogik zusammenführen.

Die gemeinsame Struktur verband fachliche Bewertung, Verantwortlichkeiten und Kontrollanforderungen. Sie bildete damit die Grundlage, um Dienstleisterbeziehungen über ihren Lebenszyklus hinweg konsistent zu betrachten.

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03 · ANSPRUCH

Herausforderung

Unterschiedliche Prozesse, historisch gewachsene Vertragsbestände und verteilte Zuständigkeiten erschwerten eine einheitliche Steuerung. Die Anforderungen von Aufsicht, Wirtschaftsprüfung und interner Revision mussten zusammengeführt werden, ohne die operative Umsetzung unnötig zu verkomplizieren.

Besonders anspruchsvoll war die Abstimmung zwischen den beteiligten Funktionen. Fachliche Unterschiede mussten berücksichtigt werden, während Begriffe, Bewertungsmaßstäbe und Kontrollpunkte einer gemeinsamen Logik folgen sollten.

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04 · WIRKUNG

Nutzen

Der Governance-Rahmen schuf eine nachvollziehbare Grundlage zur Identifikation, Bewertung und Steuerung von Auslagerungen. Regulatorische Anforderungen und interne Kontrollen wurden zusammengeführt, der Risikoanalyseprozess dokumentiert und für die laufende Weiterentwicklung ausgelegt. Prüfungen durch Aufsicht und interne Revision wurden erfolgreich durchlaufen.

Der Nutzen ging über eine einzelne Prüfung hinaus: Der Rahmen verband dokumentierte Bewertungen mit einem wiederverwendbaren Vorgehen und erleichterte die Einordnung neuer Anforderungen in die bestehende Steuerung.

PROJEKTHINTERGRUND

Zusammenhänge und Umsetzung

Unternehmensdarstellung

Tata Consultancy Services (TCS) ist ein internationaler Anbieter von IT-Dienstleistungen und Beratung. Im beschriebenen Projekt für die Deutsche Bank Gruppe kamen regulatorische Einordnung, Prozessgestaltung und technische Umsetzung zusammen.

Die Aufgabe bestand darin, einen einheitlichen Rahmen für Auslagerungen und Dienstleisterbeziehungen zu schaffen und ihn mit den bestehenden Kontrollstrukturen des Konzerns zu verbinden.

Vorgehensweise und Leistung

Das Vorgehen erfolgte schrittweise in Abstimmung mit Fachbereichen, Compliance, Recht und IT. Bestehende Dienstleisterbeziehungen wurden identifiziert und anhand definierter Kriterien auf einen möglichen Auslagerungscharakter geprüft.

Parallel entstand ein Bewertungsprozess, der regulatorische Anforderungen und interne Kontrollpunkte zusammenführt. Ein risikobasierter Ansatz unterstützte die Priorisierung wesentlicher Sachverhalte. Die Struktur wurde so ausgelegt, dass neue Vorgaben ohne grundlegenden Neuaufbau integriert werden können.

Ausgangssituation

Vor Projektbeginn bestanden uneinheitliche Prozesse und verteilte Zuständigkeiten im Auslagerungsmanagement. Historische Sachverhalte waren teilweise dokumentiert, jedoch nicht durchgängig nach einer gemeinsamen Logik bewertet.

Der Projektauftrag umfasste einen standardisierten und skalierbaren Governance-Rahmen. Die damalige Projektdarstellung nennt unter anderem MaRisk, KWG, BAIT, FISG sowie SOX und ISAE 3402. Zugleich sollte der Rahmen auf weitere Entwicklungen wie DORA vorbereitet werden.

Nutzen für den Auftraggeber

Der Auftraggeber erhielt ein gemeinsames Instrument zur Steuerung von Auslagerungen und Dienstleisterbeziehungen. Bestehende und potenzielle Sachverhalte konnten transparenter eingeordnet, Kontrollen konsistenter beschrieben und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar zugeordnet werden.

Die modulare Struktur erleichterte es, zusätzliche Anforderungen einzubinden. Dokumentierte Bewertungen und abgestimmte Abläufe bildeten zugleich eine belastbare Grundlage für interne und externe Prüfungen.

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Unterschrift von Dr. Markus Groß

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